Die dramatischen Folgen der US-Klimapolitik von Donald Trump für die Welt - Umweltvorschriften werden abgeschafft
Die USA ist unter Präsident Donald Trump aus dem Klimaabkommen ausgestiegen und das Wort "Klima" verschwindet aus vielen Bereichen der Verwaltung. Stattdessen soll wieder vermehrt Kohle gefördert und nach Öl- und Gasvorkommen gebohrt werden. Dies alles hat weitreichende Konsequenzen auf den Rest der Welt!

Dass die USA unter Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen sind, dürften die allermeisten Menschen mitbekommen haben. Gleich nach seinem Amtsantritt machte der US-Präsident klar, dass Klimapolitik unter seiner Führung keine Rolle mehr spielen wird.
Förderungsmaßnahmen für den Klimaschutz wurden zurückgenommen, Umweltschutzgesetze werden gekippt und Tausenden von Beamten wird gekündigt. Dazu wird der wissenschaftliche bewiesenen menschengemachte Klimawandel geleugnet und das Wort "Klimawandel" von öffentlichen Websites gelöscht.
180-Grad-Wende in der Klimapolitik
Innerhalb kürzester Zeit wurde die Klimapolitik in den USA komplett auf den Kopf gestellt. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verfügte den Stopp von 90 wissenschaftlichen Studien zum Thema, darunter einige, die er als „Klimascheiß“ abgetan hat. US-Ministerberater Edward Heartney lehnte zudem die UNO-Nachhaltigkeitsziele generell ab. Die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung sei ein Programm, das mit der Souveränität der USA unvereinbar ist und den Rechten und Interessen der US-Amerikanerinnen und -Amerikaner zuwiderlaufe, so die Begründung.
TRUMP BLOCKS ALL NIH RESEARCH ON HEALTH EFFECTS OF CLIMATE CHANGEThe National Institutes of Health will no longer be funding work on the health effects of climate change (just like also for vaccine hesitancy). The guidance, which was distributed to several staffers last week, pic.twitter.com/4fsVVCav8w
— Eric Feigl-Ding (@DrEricDing) March 25, 2025
Tausenden Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Umweltschutzbehörde (EPA), dem Innenministerium, dem Energieministerium und der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA), der führenden Klimawissenschaftsbehörde der Regierung, wurde gekündigt. Dies bleibt nicht ohne Folgen der internationalen Klimaforscher, denn diese sind in vielen Bereichen auf die Daten der NOAA angewiesen. Teilweise werden wichtige Daten aus den USA von Internetseiten gelöscht oder nicht mehr veröffentlicht, wie zum Beispiel zu den CO2-Emissionen.
Doch welche Folgen hat diese rigorose Klimapolitik für die restliche Welt? Das Rad komplett zurückdrehen wird wohl auch Präsident Donald Trump nicht können. Der deutsche Klimawissenschaftler Niklas Höhne vom New Climate Institute gibt zu bedenken, dass nicht alle Entwicklungen rückgängig gemacht werden können, vor allem nicht den Vorstoß der Erneuerbaren Energien. Ein Plus von unter einem Zehntelgrad bis 2100 würde die Politik Trumps wohl verursachen.
USA zweitgrößter Emittent von Treibhausgasen
Jedoch geht von den USA eine große Signalwirkung für andere Länder der Welt aus. Die US-Klimapoltik könnte da als willkommene Ausrede dienen, selbst weniger für den Klimaschutz zu unternehmen und die fossile Energieproduktion zu erhöhen. Die Folgen für das Weltklima wären dann weit dramatischer.
Aber auch so dürfte die radikale Kehrtwende große Folgen haben, denn schließlich sind die USA nach China derzeit der weltweit größte Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase, historisch gesehen sogar der größte. Zudem sind sie der größte Produzent fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas.